La Chapitala Culturala: in concept da success
Sin basa dal concept da las chapitalas culturalas europeicas duai avair lieu regular en Svizra in eveniment cultural grond: la Chapitala Culturala Svizra.
Mintga trais onns daventa ina citad svizra la chapitala culturala efemera dal pajais. Ella organisescha grondas occurrenzas culturalas ch'èn part d'ina reflexiun territoriala pli vasta.
Colliaziuns. Bleras giadas. Rinforz.
Organisada regularmain promova ina tala occurrenza la cooperaziun, l’inscunter, il barat localmain, regiunal e naziunal ed als cunfins linguistics, il transfer da cumpetenzas e savida ed è interdisciplinar.
Novas raits naschan, innovaziun e creativitad vegnan promovidas.
La cultura ha la funcziun da forza per blers e per tuts. El gida uschia a rinforzar la coesiun naziunala.
FAQ: Dumondas e respostas
L'onn 2027 vegn la Svizra a preschentar per l'emprima giada ina «Chapitala Culturala Svizra»: La Chaux-de-Fonds. L'onn 2030, Aarau purtar quest titel.
Ma co daventan ins «Chapitala Culturala Svizra» ? Tge èn ils criteris e co vegn la selecziun fatga?
Nus avain rimnà respostas sin las dumondas las pli impurtantas.
- La «Chapitala Culturala Svizra» en furma concisa
- Il concept dal «Chapitala Culturala Svizra»
- Criteris e finamiras
Quellas informaziuns datti proximamein era en romontsch. Jeu engraziel per la capientscha.
Chapitala Culturala Svizra en furma concisa
Tgi è l'iniziant dal project Chapitala Culturala Svizzera ?
L'uniun autonoma Chapitala Culturala Svizzera (CCS è vegnida fundada l'onn 2013. Ella vegn presidiada da Daniel Rossellat, ex president da la citad da Nyon, ha actualmain 23 commembers.
Tge finamiras ha il project "Chapitala Cultural Svizra"?
Promover la diversitad culturala, revalitar la lavur artistica e rinforzar la coesiun naziunala èn las finamiras principalas dal project Chapitala Cultural Svizra. E quai a lunga vista.
Durant in onn daventa ina citad u ina regiun il cor cultural dal pajais. In eveniment unic d'impurtanza naziunala nua ch'artists e la populaziun da tut la Svizra sa scuntran, barattan ideas e cultiveschan la diversitad.
Il concept dal Chapitala Culturala Svizzera
Der Text wird in Kürze ins Rätoromanisch übersetzt werden. Danke für Ihr Verständnis.
In welchem Rhythmus findet die Kulturhauptstadt Schweiz statt?
Der Titel «Kulturhauptstadt Schweiz» wird alle drei Jahre an eine Schweizer Stadt mit mindestens 20’000 Einwohner*innen verliehen.
Welche Rolle hat der nationale Verein Kulturhauptstadt Schweiz inne?
Der Verein Kulturhauptstadt Schweiz (KHS) garantiert den Fortbestand des Projekts und die Einhaltung des Konzepts.
Der Verein ernennt zudem eine Jury, die aus 10 bis 15 Persönlichkeiten und Experten*innen aus den Bereichen Kultur, Wirtschaft und Medien besteht. Die Jury prüft die Bewerbungsunterlagen und verleiht den Titel «Kulturhauptstadt Schweiz».
Welche Rolle übernimmt der Bund?
Der Bund unterstützt dieses Projekt, das die kulturelle Vielfalt fördert und den nationalen Zusammenhalt stärkt, langfristig. Im März 2024 verabschiedete der Bundesrat die Kulturbotschaft 2025-2028, in der das Projekt Kulturhauptstadt Schweiz speziell erwähnt wird. Diese Anerkennung ist entscheidend, damit das Projekt auf nationaler Ebene weiter bestehen kann.
Wird das Projekt politisch unterstützt?
Das Projekt Kulturhauptstadt Schweiz hat in den letzten Monaten rasant an Fahrt aufgenommen und erfreut sich einer breiten politischen Unterstützung. So wurde das Projekt Kulturhauptstadt Schweiz in die Kulturbotschaft 2025-2028 des Bundesrates aufgenommen, für die die Räte demnächst die Höhe des Bundesbeitrags festlegen werden.
Wer unterstützt den Verein KHS finanziell?
Der Verein Kulturhauptstadt Schweiz wird finanziell unterstützt durch die Beiträge seiner Mitglieder, durch das Bundesamt für Kultur (BAK) sowie durch Partnerschaften mit Unternehmen und Stiftungen.
Wie arbeitet der Verein mit den bewerbenden Städten zusammen?
Es ist eine Partnerschaft zwischen dem nationalen Verein Kulturhauptstadt Schweiz und den Städten. Transparenz und Offenheit untereinander sind von entscheidender Bedeutung.
Criteris e finamiras
Welche Kriterien und Ziele sollen erreicht werden?
Allgemein
- Das Projekt muss in erster Linie kultureller Art sein, auch wenn es andere Komponenten wie Wirtschaft oder Tourismus umfasst.
- Es muss zur Transformation der Stadt (resp. der Region) entsprechend ihren spezifischen Bedürfnissen beitragen (Stadtplanung, Renovierung von Orten und Infrastrukturen usw.).
- Per Definition ist die Veranstaltung regional verankert, ihre Reichweite sollte jedoch national sein.
- Das Projekt darf sich nicht darauf beschränken, Bestehendes aufzuwerten (business as usual), sondern über das übliche kulturelle Angebot hinausgehen.
- Das Projekt muss eine langfristige Vision haben, die über die einzelne Veranstaltung hinausgeht. Es muss sich in die Gesamtstrategie der Stadt einfügen und die Verbindungen zwischen Kultur, Bildung, Tourismus, Raumplanung und anderen Bereichen stärken.
- Das Projekt muss Teil einer umfassenden und kohärenten Vision sein, z.B. rund um ein Thema, das der Veranstaltung eine Identität verleiht. Hier einige Beispiele zu Themen, die von Städten im Rahmen der europäischen Projekte vorgeschlagen wurden:
- Mons 2015: Wenn Technologie auf Kultur trifft.
- Aarhus 2017: Let's rethink (Den Wandel durch Kunst und Kultur überdenken).
- Die zu erreichenden Ziele sind nicht quantitativer Art. Jedes Projekt ist anders, da jede Stadt vor anderen Herausforderungen steht. Die Ziele müssen jedoch den vom Verein KHS festgelegten Vorgaben entsprechen.
- Die Bewerberstädte müssen klare (künstlerische oder kulturelle, wirtschaftliche, soziale, touristische, städtische), relevante und messbare Wirkungsindikatoren vorschlagen. Diese Wirkungsindikatoren sind für die Überwachung des Projektfortschritts und die Bewertung der Ergebnisse von entscheidender Bedeutung.
Künstlerische und kulturelle Inhalte
- Das Projekt muss eine klare und kohärente künstlerische Vision und Strategie für das Kulturprogramm bieten.
- Die entscheidenden Kriterien bei der Auswahl einer ausrichtenden Stadt sind der Umfang und die Vielfalt der angebotenen Aktivitäten und ihre künstlerische Gesamtqualität sowie die Fähigkeit, das lokale Kulturerbe mit innovativen und experimentellen kulturellen Ausdrucksformen zu verbinden.
- Lokale Künstler und Kulturschaffende sollten an der Gestaltung und Durchführung des Kulturprogramms beteiligt sein.
- Das kulturelle Angebot sollte ein breites Spektrum an Kunstformen abdecken und kostenlose und kostenpflichtige Veranstaltungen sowie Angebote für ein breites Publikum und anspruchsvollere Kunstformen mischen.
Mitwirkung
- Die lokale Bevölkerung und die Zivilgesellschaft müssen in die Vorbereitung des Antrags und die Durchführung des Projekts eingebunden werden.
- Das Projekt muss jungen Menschen, marginalisierten oder benachteiligten Personen und Freiwilligen Möglichkeiten zur Beteiligung bieten. Es muss ausserdem sicherstellen, dass das kulturelle Angebot für möglichst viele Menschen zugänglich ist, insbesondere für ältere Menschen und Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
- Schulen sollten eng in die Vorbereitung der Bewerbung und die Durchführung des Projekts eingebunden werden.
Management
- Die Bewerberstadt muss eine klare und kohärente Managementstruktur sowie ein Führungskonzept vorschlagen, das eine enge Zusammenarbeit zwischen den lokalen Behörden und dem operativen Team, einschliesslich des künstlerischen Teams, vorsieht.
- Ein realistisches Budget und eine realistische Finanzierungsstrategie müssen den Bewerbungsunterlagen beiliegen.
- Das Projekt muss von einer angemessenen Marketing- und Kommunikationsstrategie begleitet werden.
- Das operative Team muss über Personal mit den erforderlichen Fähigkeiten, Erfahrungen und Kompetenzen verfügen, um das Kulturprogramm für das Jahr zu planen, zu verwalten und durchzuführen.
Finanzierung
- Es gibt kein Mindestbudget für eine Kandidatur. Der Verein Kulturhauptstadt Schweiz geht jedoch davon aus, dass ein Budget von rund 18 bis 20 Millionen Franken notwendig ist, um eine Ausgabe erfolgreich durchzuführen. Dieser Betrag ist daher abhängig von den bestehenden finanziellen Mittel der Stadt und der Kulturinstitutionen, der Ambition der Stadt und der geplanten Struktur der Projektorganisation (Prinzip: Cost-to-design-to-ambition).
- Das Bewerbungsdossier muss ein realistisches Budget enthalten, mit ausreichenden Informationen zu den einzelnen Budgetpositionen.
- Die Finanzierungsquellen müssen einen öffentlichen Beitrag (Gemeinde, Kanton, Bund), einen privaten Beitrag (Partnerschaften) sowie weitere Quellen (Kartenverkauf, Crowdfunding usw.) umfassen.
Fähigkeit, das Projekt zum Erfolg zu führen
- Jede Bewerberstadt muss nachweisen, dass das Projekt auf regionaler, überregionaler und nationaler Ebene über eine breite politische Unterstützung verfügt.
- Die Bewerberstadt muss über eine ausreichende und angemessene Infrastruktur verfügen, um den Titel «Kulturhauptstadt Schweiz» beanspruchen zu können.
- Das Projekt muss politisch breit getragen werden, über die üblichen Parteigrenzen hinweg.
- Das operative Team muss in der Lage sein, eng mit den zuständigen Stellen der Stadt zusammenzuarbeiten.
- Die Tourismus- und Hotelinfrastruktur muss ausreichend sein, um während der Veranstaltung Besucher*innen aufnehmen zu können.